Baubeschreibung "Albrecht Carré" Passau-Kohlbruck

I. Allgemeine Angaben

Die Wohnanlage, bestehend aus 8 einzelnen­­ Häusern mit jeweils eigener Tiefgarage,  wird schlüsselfertig, auf Grundlage dieser Baubeschreibung errichtet. Die einzelnen Wohnungen und TG-Stellplätze werden als Wohnungs- bzw. Teileigentum veräußert. EG-Wohnungen erhalten Terrassen bzw. – ­bei entsprechendem Geländeverlauf – Balkone, sowie eine Sondernutzung für den Garten­anteil.

Wohnungen im 1. OG mit Balkon, im 2.OG mit Balkon und zusätzlicher separater Dach­terrasse, die von der Wohnung aus zu erreichen ist. Mit dem Kaufpreis ist eine bau­begleitende Qualitätskontrolle durch den TÜV SÜD bzw. DEKRA oder einen öffentlich ­vereidigten Sachverständigen bis zur Über­gabe abgegolten. Ferner übernimmt der Bauträger die behördlich geforderte, abschließende­ Gebäudeeinmessung.

Die im Prospekt angegebenen Wohnungs- bzw. Zimmergrößen sind ca.-Angaben, die im 1000stel Teilungsplan konkret angegeben sind. Die Realisierung des Objekts erfolgt soweit nicht näher beschrieben, nach der ­DIN 4108 und der gültigen EnEV 2016 mit KfW 55 Ausführung (Wärmeschutz), den Auf­lagen des vorbeugenden Brandschutzes nach DIN 4102 sowie den anerkannten Regeln der Technik zum Zeitpunkt der Baugenehmigung.

Im Bezug auf den Schallschutz wird das ­Gebäude bezüglich der Schallübertragung aus angrenzenden Wohneinheiten gemäß DIN 4109 mit erhöhtem Schallschutz nach Beiblatt 2 ausgeführt. Bei Widersprüchen zwischen Plandarstellungen und der Baubeschreibung gilt die Baubeschreibung vorrangig.

II. Grundstück

Das Baugrundstück liegt in Passau, Ortsteil Kohlbruck.

Die öffentliche Erschließung ist Bestandteil der Leistungen des Bauträgers. Dazu ­gehören: Wasser, Abwasser, Gas, Strom, ­Telekommunikation. Der TV-Kabel­anschluss und der Telefonanschluss sind nicht Vertrags­bestandteil.

III. Beschreibung der Baukonstruktion
  • Tiefgarage / Kellerwände

    Unter den Gebäuden wird je eine Tiefgarage­ mit 11 – 16 Pkw-Stellplätzen (je nach Haustyp) errichtet. Die Fundamente, Wände, Stützen und Decken werden in Stahlbeton bzw. Beton, gemäß Vorgaben der Statik, schalungs­glatt mit sichtbaren Schalungs­stößen in Sichtbeton SB 1 ausgeführt.
    Zur Feststellung der Bodenbeschaffenheit wird ein Bodengutachter herangezogen. Sämtliche unter Terrain liegende Bauteile ­werden nach Erfordernissen und den einschlägigen DIN-Normen gegen Feuchtigkeit isoliert. Kleinere Feuchtestellen auf der Innen­seite (ohne austretendes, flüssiges Wasser) sind möglich.
    Die Tiefgarage erhält einen Pflasterbelag als Betonverbundpflaster, befahrbar für Kfz bis 3,5 to. In der Tiefgarage wird der Pflaster­belag mit Gefälle und Verdunstungsrinne auf einem Splittbett ohne Stahlbetonbodenplatte verlegt.
    Die Gebäudeaußenwände im KG erhalten - wo gemäß EnEV-Nachweis erforderlich - eine Wärmedämmung aus extrudiertem ­Polystyrol. Zur natürlichen Be- und Entlüftung erhält die Tiefgarage eine ausreichende Anzahl von Beton-Fertigteillichtschächten mit einer ­begehbaren Abdeckung als Gitterrost.
    In die Fundamente wird ein Erdungsband nach VDE-Vorschrift eingelegt.

  • Außenwände der Häuser

    Die Außenwände der Häuser werden gemäß Statik in Mauerwerk – bei statischer Erfordernis­ in Teilbereichen in Stahlbeton – erstellt. Sie erhalten ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) und werden nach den Vorgaben des Wärmeschutznachweises ausgeführt. Putzsystem aus Siliconharzputz als Reibeputz, eingefärbt weiß, bzw. nach Farbgestaltung des Architekten. Die Sockelbereiche des WDVS erhalten einen geeigneten und wasser­abweisenden Sockelputz in einer Höhe von ca. 30 cm über Gelände. Farbgestaltung des Sockels nach Konzept des Architekten.

  • Innenwände

    Tragende Innenwände und Wohnungstrennwände werden gemäß Statik und Schallschutznachweis in Mauerwerk verputzt oder in Stahlbeton oder Gipskarton gespachtelt ­erstellt. Innenwände und geringfügiger ­Bereich einer Wohnungstrennwand mit nichttragender Wirkung, Installationswände und Vorsatzschalen werden in Gipsständer-­Konstruktion ausgeführt. Gemauerte Wand­flächen erhalten einen Kalkgipsputz, Feucht­räume erhalten einen Kalk-Zementputz. Sichtbar bleibende Beton- und Gipskartonwände in den Wohngeschossen werden mit einer Q2-Spachtelung versehen.

  • Geschossdecken/-treppen / Balkone

    Die Geschossdecken werden als Stahlbetondecken nach statischer Erfordernis hergestellt. Eventuell erforderliche Abkofferungen werden in Gipskarton ausgeführt. 

    Die Treppenanlagen werden aus Stahlbeton gefertigt. Sichtbar bleibende Deckenuntersichten / Treppenansichten in den Wohngeschossen werden mit einer Q2-Spachtelung versehen. Falls nach Wärmeschutznachweis erforderlich, werden im KG und TG an den Untersichten der Decken und ggf. an den Wänden Holzwolle-Mehrschichtplatten, z. B. Tektalan oder glw., angebracht. Die Balkonkragplatten werden aus Stahlbetonfertigteilen ohne weitere Oberflächenbehandlung her­gestellt. Dimensionierung und Betongüte der Balkone nach den Anforderungen der Statik. Die Austritte zu den Balkonen bzw. Terrassen erhalten eine Schwelle von 15 cm. 

  • Dächer

    Das Dach wird als Flachdach ausgeführt und erhält eine Abdichtung gemäß DIN-Vorschriften.­ Die Wärmedämmung wird in Dicke und Wärmeleitgruppe gemäß Wärmeschutzberechnung erstellt.

    Als Dachbelag im Bereich der Dachterrassen kommt ein Holzbelag auf Unterkonstruktion zur Ausführung. Der restliche Bereich erhält eine Kiesrollierung. Der nicht überbaute Teil der Tiefgarage erhält eine Abdichtung auf ­Bitumenbasis.

  • Spenglerarbeiten

    Das Dach bzw. die Dachterrassen erhalten, wenn möglich eine außenliegende Entwässerung. Wo dies nicht möglich ist, bzw. bei den Balkonen, erfolgt eine innenliegende Ent­wässerung. Fallrohre, Fassadenablaufkessel, Rinnen, Attikaabdeckungen, sonstige Ab­deckungen werden in Titanzink ausgeführt.

  • Fenster

    Die Fensterelemente sind aus Kunststoff gemäß den Vorgaben aus dem Wärmeschutz- und Schallschutznachweis gefertigt. Farbe innen weiß und außen entsprechend dem Farbkonzept. Außen liegende Badfenster erhalten eine Verglasung mit durchsicht­hemmender Folierung. Jedes Element erhält nach Erfordernis einen verdeckt liegenden Einhand-Dreh-Kipp- oder Dreh-Beschlag, Griffolive Alu eloxiert.

    Sämtliche Fensterbleche sind in Aluminium, EV1 eloxiert, mit Kunststoffendkappen vorgesehen.

  • Rollläden

    Alle Fensterelemente der Wohnungen sind mit Rollläden aus Kunststofflamellen mit Lüftungsschlitzen ausgestattet. Die Rollläden sind manuell zu bedienen. Die Rollladenkästen werden als Vorbauelemente ausgeführt.

  • Türen / Tore

    Hauseingangstüren als Glas-Aluminium-
    Konstruktion, mit Beschlägen aus Edelstahl und Profilzylindern. 

    Einbruchhemmung RC 2N.

    Die Wohnungseingangstüren werden aus Holzwerkstoff, Oberfläche mit glattem Dekor, Bodendichtung, Metallzarge und Profil­zylinder,­ Schallschutz gemäß Schallschutzgutachten ausgeführt. 

    Einbruchhemmung RC 1N.

    Wohnungsinnentüren ebenfalls als glatte Türblätter mit Röhrenspanmittellage, Zargen aus Stahl mit Anstrich, Buntbartschloss.

    Türen zu den Technikräumen, Tiefgarage, Kellerräumen als lackierte Stahlblechtüren mit Eckzarge, Anforderungen gemäß Brandschutzkonzept.

    Drückergarnituren als Standardgarnituren mit PZ-Schloss

    Farbgestaltung aller Türelemente gemäß Farbkonzept des Architekten in Standardfarbtönen gemäß Herstellerpalette. Schließanlage für die Wohnungseingangstüren und Allgemeinbereiche, soweit erforderlich.

    Die Tiefgarage erhält ein Sektionaltor mit ­Lüftungsöffnungen nach Erfordernis (z. B. Lochblech- oder Gittereinsätze). Die Steuerung erfolgt von innen über einen Zugtaster, von außen über einen Schlüsselschalter. Zu jedem Stellplatz wird zudem ein Funkhand­sender übergeben.

  • Klingel-, Sprech- und Briefkastenanlage

    Sprech-, Klingelanlagen und Briefkästen ­werden an der Wand im Bereich des Eingangs angeordnet. Briefkästen entsprechend den Merkmalen des Produktes Renz Modellgruppe 10, Beschichtung im RAL Standardfarbton

  • Estricharbeiten

    Zimmer, Flure und Treppenhäuser erhalten einen Zementestrich. Wärme- und Trittschalldämmung aus expandiertem Polystyrol gemäß den Anforderungen der Wärme- und Schallschutzberechnung.

    Keller-, Technik- und Abstellräume mit oberflächenfertigem Estrich und Anstrich, oder monolithisch geglättet. 

  • Bodenbelagsarbeiten

    Die Wohnungen erhalten einen Bodenbelag aus Laminat entsprechend den Merkmalen des Produktes Boxler Funfloor Schiffsboden Dekor Ahorn, Buche, Eiche nach Wahl des Käufers, mit ca. 40 mm hohen Holzsockelleisten.

    Die Bodenbeläge der Hauseingangsbereiche, Flure, Treppen und Podeste bestehen aus Feinsteinzeug (entsprechend den Merkmalen des Produktes Casal Grande Granito 1, Farbe und Format nach dem Gestaltungskonzept des Architekten), mit passenden Sockel­leisten, Treppenstufen erhalten am Antritt eine gerillte Oberfläche. Im Innenbereich wird vor der Hauseingangstüre ein in den Fliesenbelag eingelassener Sauberläufer als Kokosmatte, Größe ca. 1,00 x 1,20 m, eingebaut.

  • Fliesenarbeiten

    In den Bädern und WCs werden die Böden sowie die Wände im Spritzwasserbereich gefliest mit glasierten, keramischen Fliesen (entsprechend den Merkmalen des Produktes V & B Unit 1, Farbe und Format nach dem Gestaltungskonzept des Architekten), Bereich Dusche raumhoch, Bereich Waschbecken und WC Fliesenhöhe ca. 1,20 m. Die Abstellräume innerhalb der Wohnungen erhalten ebenfalls Bodenfliesen und eine umlaufende Fliesen­sockelleiste (Produktmerkmal wie vor).

    Spritzwasserbelastete Wandbereiche erhalten eine Verbundabdichtung unter dem Fliesenbelag. Die Böden der Bäder erhalten ebenfalls eine Verbundabdichtung.

    Nichtgeflieste Wandoberflächen in den ­Bädern werden mit einem geeigneten weißen Kunststoffdispersionsanstrich versehen.

    Elastische Fugenanschlüsse stellen Wartungsfugen dar.

  • Malerarbeiten

    Die Oberflächen aller Innenwände und ­Decken­ der Wohnungen, Flure und Treppen­häuser ­erhalten einen weißen Dispersionsanstrich der Nassabriebsklasse 2. Trockenbauver­kleidungen werden malerfertig in Q2-­Spachtelung gespachtelt, geschliffen und wie vor weiß gestrichen.

    Die Kellerräume und die Tiefgarage erhalten an Wänden und Decken eine weiße, aufgespritzte Dispersionsfarbe (mit Ausnahme der unterseitig lt. EnEV benötigten Dämmung). Wände und Stützen im Bereich der Tiefgarage erhalten im Spritzwasserbereich einen vorschriftsmäßigen, grauen Schutz­anstrich. Die Außenfassade, Flure, Treppenhäuser werden gemäß dem Farbkonzept des Architekten gestaltet.

  • Heizungs- und Warmwasserversorgung

    Die Wohnungen werden mit einer zentralen Pelletsheizung mit einem Gas-Spitzen­kessel­ beheizt. Über Fernleitungen werden die ­einzelnen Häuser mit Wärme versorgt. 

    Die Beheizung der Wohnungen erfolgt über Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung und einem zusätzlichen Heizkörper im Bad.

    Das Treppenhaus erhält einen Heizkörper.

    Je Wohnung wird eine Übergabestation mit Frischwasserstation eingebaut. 

    Ein Wasser- und ein Wärmezähler je Wohnung sind vorgesehen. Diese Zähler werden üblicherweise von einer von der Hausverwaltung ausgewählten Abrechnungsfirma gemietet und entsprechend den Vorschriften turnusmäßig ausgetauscht. Diese Kosten sind in der jährlichen Abrechnung der Hausverwaltung enthalten.

  • Sanitärinstallation

    Abwasserleitungen werden aus Guss- bzw. Kunststoffrohren mit Anschluss an das örtliche Entwässerungsnetz hergestellt. Im Bereich der TG sowie in Technik-, Keller- und Lagerräumen verlaufen die Ver- und Entsorgungsleitungen sichtbar an der Decke und an den Wänden. Die Wasserversorgung erfolgt in Edelstahl- bzw. Kunststoffleitungen.

    Wasserzähler für die Verbrauchsmessung sind in jeder Wohnung eingebaut. Alle Sanitär­objekte werden in der Farbe weiß nach dem Gestaltungskonzept des Architekten eingebaut, die Armaturen verchromt.

    Nachfolgende Fabrikate werden als Leit­fabrikate vorgesehen, können aber im Zuge weiterer Festlegungen durch den Bauträger qualitätsgleich noch angepasst werden.

    Die Artikel beziehen sich auf den Katalog der Fa. Gienger Sanitärporzellan Fabrikat 

  • Waschtischanlage

    Waschtisch ca. 60 cm breit in den Bädern und Waschtisch ca. 45 cm breit in den Gäste-WCs Fabr. Roca Serie Nexo oder glw. mit Einhand-Waschtischbatterie mit festem Gussauslauf und Zugknopf-Ablaufgarnitur Fabr. Kludi Serie Zentra oder glw., Eckregulierventile DN 15, Röhrengeruchs­verschluss DN 32. Bausatz für Vorwandmontage Geberit oder glw., Kristallspiegel ca. 60 x 60 cm, Handtuchhalter und Handtuchhaken Fabr. Vigour Serie Deby oder glw., Klarglasduschkabine, Fabr. Crysta Serie Nov Young oder glw.

  • WC-Anlage

    Wandhänge-Tiefspül-WC mit wasser­sparender Spülung Fabr. Roca Serie Nexo oder glw., Bausatz für Vorwandmontage ­Geberit mit Drückerplatte Fabr. Sigma 01 oder glw., ­WC-Sitz mit Deckel, WC-Papierrollen­halter, Reservepapierhalter und Bürsten­garnitur. Fabr. Vigour oder glw.

  • Duschanlage

    Dusche bodenbündig gefliest mit Boden­ablauf, Einhand-Thermostat-Brausebatterie, Auf- oder Unterputzmontage, Fabr. Kludi Serie Zentra oder glw., Bürstengarnitur Fabr. Vigur Serie Derby oder glw., Eckseifenkorb.

  • Badewannenanlage

    Acryl-Badewanne Bravia oder glw., Ab-, Überlaufgarnitur und Wasserzulauf Fabr. Vigour oder glw., Einhand-Thermostat-Brausebatterie, Auf- oder Unterputzmontage, Fabr. Kludi Serie Zentra oder glw., Wannenset Fabr. Vigur Serie Derby oder glw.

  • Lüftung

    Alle Bäder, Küchen, Abstellräume und WCs erhalten Einzelraumlüftung, Abluft­leitung­ über Dach. Die Lüftung erfolgt nach DIN 18017 Teil 3 als nutzerunabhängige Lüftung zum Feuchteschutz und bedarfs­geführte Nennlüftung. Die Zuluft erfolgt über Lüftungs­elemente im Bereich der Fenster, bzw. wo aus Schallschutzgründen nötig über ­Außenluftdurchlässe.

    Die innenliegenden Kellerräume werden mit einer mechanischen Be- und Entlüftungs­anlage mit WRG und Nachheizung versehen.

  • Elektroinstallation

    Die Elektroinstallation erfolgt in Anlehnung nach den Richtlinien und Empfehlungen der VDE- und DIN-Vorschriften

    Bad: 2 Ausschalter, 3 Steckdosen, 1 Decken- und 2 Wandleuchtenauslässe, 1 Lüfter.

    Flur: Wechsel- oder Tasterschaltung, 1 Steckdose, 1 Sprechanlage mit Türöffnertaste, 1 - 3 Deckenleuchtenanschluss (je nach Grundriss)

    Schlafen: 1 Ausschalter, 7 Steckdosen, 1 Leerrohr und Leerdose für TV Anschluss, 1 Leerrohr und Leerdose für Datenanschluss, 1 Deckenleuchtenauslass

    Wohnen/Essen: 3 Ausschaltung, 7 Steck­dosen, 1 Antennenanschluss, 1 Doppel Kat6-Dose, 3 Deckenleuchtenanschlüsse

    Küche: 1 Ausschaltung, 8 Steckdosen, 1 Geschirrspüleranschluss, 1 E-Herd-­Anschluss (Drehstrom), 1 Umluft-Dunstabzugssteckdose, 1 Deckenleuchtenanschluss 

    Kind/Arbeitszimmer: 1 Ausschaltung, 5 Steckdosen, 1 Antennenanschluss, 1 Doppel Kat6-Dose, 1 Deckenleuchten­anschluss

    WC: 1 Ausschalter, 1 Steckdose, 1 Deckenleuchtenanschluss, 1 Lüfter

    Abstellraum: 1 Ausschalter, 1 Steckdose, 1 Deckenleuchtenanschluss, 1 Lüfter, 1 Steckdose Waschmaschine, 1 Steckdose Trockner

    Balkon: 1 Ausschaltung, 1 Steckdose, 1 Wandleuchte

    Die Verlegung der Leitungen in den Wohnungen und im Treppenhaus erfolgt unter Putz. In der TG, den Abstell- und Technikräumen werden Leitungen auf Putz verlegt. 

    Jede Wohnung erhält einen eigenen Elektro­unterverteiler mit Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter. Jede Wohnung wird ­getrennt gezählt. 

    Der Stromverbrauch für das Gesamtobjekt wird über Gemeinschaftszähler gemessen. Die Lichtsteuerung im Treppenhaus, in den Fluren usw. erfolgt über Bewegungsmelder. 

    Schalter und Steckdosen in den Wohnungen und Allgemeinbereichen ab EG – DG Fabrikat Busch/Jäger Typ Balance SI oder glw., Farbe alpinweiß. Aufputz-Schalter und -steckdosen in den UGs. 

    Die Wohnungen erhalten eine Gegensprechanlage mit Türöffner für den Hauseingang. Telefon/LWL und Antennenanschluss werden ab Übergabepunkt der Medienversorger im Hausanschlussraum bis zu jedem Schwachstromverteiler in der Wohnung verlegt. 

    Jede Wohnung wird mit Kabel/ LWL und ­Telefonie versorgt. Die Beantragung eines ­Telefon-, Kabel- oder Internetanschlusses sowie die damit verbundenen Kosten sind Sache der Käufer. Die gesetzlich vorgeschriebene Installation der Rauchmelder erfolgt üblicherweise von einer von der Hausverwaltung ausgewählte Fachfirma, ebenso der vorgeschriebene Austausch. Die Abrechnung dieser Kosten erfolgt jährlich über die Hausverwaltung.

  • Aufzug

    Gemäß Grundrissdarstellung wird in jedem Haus ein Personenaufzug für je 4 Personen erstellt, mit einer Haltestelle von der TG bis zum 2. OG, Teleskopschiebetüren und rollstuhlgeeignet. Fabrikat entsprechend den Merkmalen des Fabrikats Kone.

  • Terrassen der Wohnungen

    Die Terrassen der Wohnungen im EG werden mit Terrassenplatten aus grauem Betonwerkstein 40 x 40 x 4 cm belegt. Teils liegt im EG das Niveau über dem Gelände. Hier werden anstatt Terrassen Balkone ausgeführt .

    Die Erdgeschoss-Wohnungen erhalten wo möglich Gartenanteile als Sondernutzung. Die Gartenanteile sind mit Maschendrahtzaun eingezäunt, humusiert und erhalten eine Rasenerstansaat. Eine Bepflanzung der Gartenbereiche ist nicht vorgesehen und vom Käufer durchzuführen in Form von Hecken und Sträuchern, wobei im überbauten Teil von Tiefgaragen keine „tiefwurzelnden“ Pflanzen möglich sind.

    Die Balkone / Terrassen im EG, 1.OG und 2.OG erhalten keine Sichtschutzabtrennungen. 

    Die Dachterrassen erhalten Sichtschutz­abtreppungen aus Holz, sowie eine offene Pergolagestaltung aus Holz gemäß dem ­Gestaltungsvorschlag des Architekten.

  • Außenanlagen

    Die in den Plänen des Architekten darge­stellten­ Bepflanzungen sind Gestaltungs­vorschläge des Architekten und nicht vom Bauträger geschuldete Leistungen. 

    Die Bepflanzungen und Ansaaten erfolgen gemäß dem Freiflächengestaltungsplan, ­einschließlich Fertigstellungs- und Ansaatpflege für 4 Wochen. Die Wege werden mit grauem Betonpflaster belegt. Die Zugänge zu den Eingängen der Häuser erhalten grauen Betonwerkstein 40 x 40 x 4 cm als Belag.
    Die Fläche ist nicht Kfz-befahrbar.
    Für Fahrräder gibt es eine Abstellfläche ­gemäß der Außenanlagenplanung. 

    Müllhäuschen werden in einer Holzkonstruktion mit äußerer Holzverschalung nach Vorgabe des Architekten hergestellt, erhalten eine abschließbare Türe und eine Belag aus grauem Betonwerkstein 40 x 40 x 6 cm.

    Es wird eine ausreichende Beleuchtung ­der Wege und Plätze entsprechend dem Frei­flächengestaltungsplan angeordnet.

  • Keller

    Der Technikraum ist im Keller angeordnet.

    Die Abstellräume der Wohnungen werden durch ein leichtes modulares Trennwand­system aus Metall separiert.

  • Schlosserarbeiten

    Die Geländer der Treppen im Innenbereich, sowie sonstige Außengeländer werden als Stabstahlgeländer, farbig behandelt, gemäß Konzept des Architekten erstellt. 

IV. Schlussbemerkung

Die in den Plänen dargestellten Einrichtungsgegenstände, Möblierungen, Hochbeete und Bepflanzungen sind, sofern nicht ausdrücklich in dieser Baubeschreibung genannt, ­Vorschläge­ des Architekten und im Kaufpreis nicht berücksichtigt.

Änderungen dieser Baubeschreibung und der Pläne bleiben infolge Auflagen der Genehmigungsbehörde, baurechtlicher Vorschriften, geänderter DIN-Normen und bautechnischer Gründe vorbehalten. Sie begründen keine Wertminderung. Ungeachtet dessen gilt die Baubeschreibung vor den Plänen.

Risse in den Bauteilen, Putz, Belägen etc., ­
die aufgrund der bauphysikalischen Eigenschaften­­ der Baustoffe (wie Kriechen und Schwinden)­ entstehen, sind keine Gewähr­leistungsmängel.

Die Prüfung, Pflege und Wartung von elastischen Fugen, sowie von Anstrichen, die der Witterung ausgesetzt sind, ist entsprechend den Vorgaben der Hersteller im Rahmen des Bauunterhaltes, auch innerhalb der Gewährleistungszeit, durch die Eigentümer durchzuführen.
JM Wohnungsbau Kohlbruck GmbH 

Stand 17.05.2016